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Informationen zur Infrarot-Strahlung

Die Wirkungsweise der Infrarotstrahlung wirkt sich so aus, dass die Infrarotstrahlen theoretisch unendlich weit gehen, wobei die Leistung bei steigender Entfernung abnimmt. Die "Bewegung" der Infrarotstrahlen hält solange an, bis diese auf einen Gegenstand treffen, von dem sie aufgenommen werden. Die Infrarotstrahlen können einen Gegenstand nicht durchdringen, deshalb ist es wichtig, dass die Infrarotstrahler nicht verdeckt werden, da sonst lediglich Wärme entsteht und die Strahlen nicht direkt bis zum Körper vordringen können.
 
Eindringtiefe in der Haut
 
eindring.jpg
 
Die Sonne ist der größte natürliche Infrarotspender. Neben sichtbarem Licht und bräunender UV-Strahlung sendet sie auch wärmende Infrarotstrahlung. Die natürliche Infrarotstrahlung teilt sich drei Bereiche: IR-A (kurzwellig), IR-B (mittelwellig) und IR-C (langwellig). Unsere Haut besteht aus verschiedenen Schichten. Durch die unterschiedliche Einwirkung der drei Arten von Infrarotstrahlen auf die einzelnen Hautschichten werden im Körper verschieden starke Reaktionen hervorgerufen.
 
IR-A Strahlen:
Kurzwellige Strahlungen, Wellenlänge 760 - 1.400 nm, dringt bis in die untersten Hautschichten ein. Die IR-A Strahlung bewirkt die wirkungsvollste Wärmeverteilung im Körper, da sie bis in unterste Hautschichten dringt und dort Hitze erzeugt. Dort entfaltet sich die besonders bio-positive Wirkung der IR-A Strahlung. Sie führt zu intensiverem Schwitzen und schwemmt dadurch Giftstoffe aus dem Körper aus.

IR-B Strahlen:
Mittelwellige Strahlung, Wellenlänge 1.400 - 3.000 nm, dringt bis in die mittleren Hautschichten ein. Bei der IR-B Strahlung erfolgt die Verteilung der Wärme im Körper schneller, da die Eindringtiefe in die Haut höher ist, als bei der IR-C Strahlung.

IR-C Strahlung:
Langwellige Strahlung, Wellenlänge 3.000 - 10.000 nm, durchdringt nur die oberste Hautschicht. Die IR-C Strahlen treffen auf die Oberhaut und erwärmen diese. Die empfundene Wärme geht nach einiger Zeit weiter in die Unterhaut, das Blut wird erwärmt und verteilt die Wärme im gesamten Körper. Es beginnt der Vorgang des Schwitzens.