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Aktuelle Besucherbefragung: „Uneingeschränktes Wohlbefinden“ beim Saunabaden
Jahrestagung „Saunaimpulse®“ 2007 in Potsdam „Uneingeschränktes Wohlbefinden“ verspüren fast 94 Prozent von 22.000 befragten Personen beim Saunabaden. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste repräsentative Besucherbefragung im Auftrag des Deutschen Sauna-Bundes. Nähere Einzelheiten werden auf der Jahrestagung „Saunaimpulse®“ des Verbandes in Potsdam vorgestellt.
Privatwirtschaftliche und kommunale Betreiber öffentlicher Saunaanlagen, Saunahersteller und Händler von Schwimmbädern nehmen vom 28. Juni bis 1. Juli 2007 an den Themenkreisen der bundesweiten Jahrestagung „Saunaimpulse®“ des Deutschen Sauna-Bundes aus Bielefeld teil; Tagungsstätte ist das Hotel NH Voltaire Potsdam. Neben der aktuellen Besucherbefragung stehen vor allem die steigenden Energiekosten, Saunawirkungen auf Herz und Kreislauf, Brandrisiken sowie rechtliche Fragen im betrieblichen Alltag der rund 2.300 öffentlichen Saunabäder in Deutschland auf der Tagesordnung. Die Veranstaltungen werden von dem finnisch-deutschen Saunaproduktionsunternehmen Knüllwald Helo-Sauna gesponsert.
Thematischer Mittelpunkt der Veranstaltungen ist die Saunabesucher-Befragung 2007, die der Deutsche Sauna-Bund im April und Mai dieses Jahres in gut 200 öffentlichen Saunabetrieben durchführte. Die Auswertung der 21.750 zurück gesandten Fragebogen nahm das Bielefelder SOKO-Institut für Sozialforschung und Kommunikation vor.
Die drei Hauptmotive für den Besuch eines öffentlichen Saunabades sind – wie schon bei den letzten großen Befragungen in den Jahren 1994 und 2000 - körperliche Erholung (79 Prozent), Abhärtung und Erkältungsvorbeugung (74 Prozent) sowie psychische Entspannung (60 Prozent). Geselligkeit und Kommunikation nennen 26 Prozent der Saunagänger als Gründe für den Saunabesuch. Erwartungsgemäß nahezu frei von Erkältungskrankheiten bleiben 78 Prozent der Befragten. Eine zum Teil erhebliche Besserung körperlicher Beschwerden durch das Saunabaden wird vor allem bei Nervosität und innerer Unruhe, Asthma bronchiale, rheumatischen Beschwerden sowie Kreislauf- und Durchblutungsstörungen verzeichnet.
Die öffentlichen Saunabäder werden in einem ausgewogenen Verhältnis von Männern und Frauen besucht. Dabei hat das gemeinschaftliche Bad weiter an Akzeptanz gewonnen; 79 Prozent der Befragten bevorzugen das gemeinsame Bad. Die meisten Besucher kommen mit dem Partner und mit Freunden in die Sauna; 39 Prozent baden allein Sauna.
70 Prozent der Saunabesucher baden das ganze Jahr hindurch – vorzugsweise am Freitag und Sonnabend in den frühen Abendstunden. Die Aufenthaltsdauer in den Anlagen hat weiter zugenommen. Sie liegt heute im Durchschnitt bei vier Stunden und die Gäste nutzen die Möglichkeiten in den Anlagen – insbesondere die Aufgüsse, die Massageangebote und die Ruheräume - intensiver als früher. 76 Prozent der Saunagäste – Tendenz steigend – nutzen Saunaangebote auch im Urlaub.
Bei der Beurteilung der deutschen Saunaanlagen durch die Gäste wird der Freundlichkeit des Personals und dem Erholungswert des Saunabetriebes größte Priorität zugemessen. Das Preis-Leistungsverhältnis der Saunabäder wird mit gut bewertet.
Der demografische Wandel zeigt sich in den Befragungsergebnissen darin, dass inzwischen 28 Prozent der Saunagänger über 60 Jahre sind. Regelmäßiges Saunabaden ist mit zunehmendem Alter ein stabiles Verhaltensmuster: 61 Prozent der über fünfzigjährigen Befragten baden seit 25 Jahren Sauna.
Zusammenfassend lässt sich feststellen: Das Saunabaden wird heute vor allem als gesunde und gesellige Freizeitbeschäftigung angesehen, wobei die „klassischen“ Angebote nach wie vor deutlich mehr genutzt werden als lifestyle-orientierte Wellness. Sauna 2007: das ist Schwitzen mit Niveau und Mehrwert.
Deutscher Sauna-Bund e.V. Juli 2007
Kontakt: Kavalleriestraße 9 33602 Bielefeld Tel.: +49/ (0) 521. 9 66 79-0 Fax: +49/ (0) 521. 9 66 79-19 info@sauna-bund.de www.saunabund.de www.saunaindeutschland.de
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